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iPhone 3G – Update

So ganz rund läuft die Software noch nicht auf dem neuen iPhone, aber eine Softwareaktualisierung ist laut iTunes auch nicht verfügbar.

Ich stöbere ein wenig im Internet herum und werde fündig: Es gibt eine neue Softwareversion: Build 5A347. Die auf meinem Telefon installierte ist die 5A345. Da aber die Versionen beide 2.0 heißen, erkennt iTunes nicht, dass ein Update verfügbar ist. Es gibt nur eine Möglichkeit, das iPhone auf den neuesten Stand zu bringen: eine Wiederherstellung.

Gut, dank „Mobile Me” und der Sicherungskopie ist das im Prinzip auch kein großes Problem. Es dauert aber. Und irgendwie paßt dieser Vorgang auch nicht zu Apples Konzept der einfachen Bedienbarkeit.

Nun sitze ich also vor dem Rechner und warte mit Spannung auf das Ergebnis dieser Aktualisierung. Vielleicht bin ich ja bald (wieder) völlig begeistert vom neuen Spielzeug.

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iPhone 3G – erste Eindrücke

Freitag mittag. Der Postbote kommt und bringt mir ein kleines Paket. Ich unterschreibe ungefähr siebzehntausend Zettel, um zu bestätigen, dass ich auch wirklich der Empfänger bin. Beim Namen werde ich komisch angeguckt: Da das Formular auf der T-Mobile-Seite kein Feld für einen Firmenzusatz anbietet, habe ich als Vornamen „SNAP Innovation” angegeben.

Wenige Minuten später jedoch habe ich endlich das neue iPhone 3G an meinen Rechner angeschlossen und synchronisiere meine durchaus umfangreiche Medienbibliothek, meine Adressen, Kalenderdaten und Mail-Accounts. Ein paar nützliche Anwendungen lade ich aus dem iTunes-Store herunter:
Twittelator (Client für Twitter), den AIM-Messenger (funktioniert tadellos mit iChat), Shazam (identifiziert Musikstücke, die man irgendwo hört), ShoZu (Fotos hochladen, mobiles Bloggen) und später noch Last.fm (Radio nach eigenen Vorlieben).

Im Gegensatz zum alten iPhone habe ich jetzt viel mehr potentielle Stromfresser dabei: UMTS und GPS; geblieben ist WLAN. Hier wären Profile sinnvoll: Unterwegs möchte ich WLAN ausschalten, dafür aber UMTS benutzen. Zuhause und im Büro brauche ich kein UMTS, denn dort habe ich WLAN-Zugang. Und GPS brauche ich nur selten.

Leider aber müssen diese Dienste im Einstellungsmenü einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. WLAN ist im Hauptmenü, GPS bei „General” und UMTS unter „General:Network” zu finden. Etwas umständlich.

Der Webbrowser hat sich kaum verändert. Aber ich habe das Gefühl, er stürzt recht häufig ab. Woran es genau liegt, weiß ich noch nicht, aber gerade nach längerer Benutzung kann ich fast Wetten darauf abschließen, dass er sich aufhängen wird. Nach einem Neustart des Telefons scheint das Problem behoben. Merkwürdig. Weiter zu beobachten.

Die Zusatzprogramme schwanken sehr in der Qualität: Während Twittelator ein wirklich gelungener Twitter-Client ist und meines Erachtens diese Aufgabe besser erledigt als das Konkurrenzprogramm Twitterific, ist der AOL-Messenger nicht besonders schön und spart an Funktionen. Da das iPhone keine Programme in Hintergrund erlaubt, sind diese Anwendung grundsätzlich nur eingeschränkt sinnvoll. Richtig begeistert hingegen bin ich von Shazam: Einfach das iPhone in Richtung eines Lautsprechers halten und es identifiziert zuverlässig und schnell Titel und Interpret. Schön wäre noch der Schalter „bei iTunes kaufen”.

Nach den ersten Tagen stelle ich fest: Das iPhone 3G ist eine gelungene Weiterentwicklung, die Softwareversion 2.0 hingegen hat noch Verbesserungspotential. Wenn ich gefragt werde, warum ich das iPhone so mag, ist meine Antwort immer: „Es kann zwar nicht mehr als andere Telefone, teilweise sogar weniger, aber das, was es kann, erledigt es perfekt.”

Seit Sonntag habe ich jetzt keine Abstürze mehr erlebt. Wenn das so bleibt, kann ich diese Aussage wieder mit gutem Gewissen treffen.

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