iPhone: Die 10 wichtigsten Programme

Eine der besten Ideen Apples war meines Erachtens die, Drittanbietern zu erlauben, eigene Programme für das iPhone zu entwickeln. Im Lieferzustand bringt es zwar eine Menge nützlicher und wichtiger Funktionen mit, aber eine mindestens genauso große Menge fehlen.
Nach der ersten Eingewöhnungsphase und dem Herumexperimentieren mit Updates, Programmen und weiteren Updates kann ich nun beurteilen, welche Produkte für mich wirklich sinnvoll sind.
1. DataCase (5,49 Euro)
Macht aus dem iPhone sozusagen einen drahtlosen USB-Stick. DataCase ermöglicht es, eine beliebige Ordnerstruktur auf dem Gerät anzulegen und darauf über FTP, AFP oder http zuzugreifen. Über Bonjour wird das iPhone direkt im Finder als Netzgerät erkannt.
Außerdem bietet DataCase gleich noch eine Vorschau für verschiedene Dateitypen an.
2. Recorder (0,79 Euro)
Eine simple Diktiergerätfunktion. Das Programm nimmt über den Lautsprecher auf und stellt die Audiodatei sowohl lokal auf dem iPhone als auch über einen WLAN-Sync zur Verfügung.
3. AroundMe (kostenlos)
Ein digitaler Reiseführer, der von der GPS-Funktion Gebrauch macht. Die Anwendung zeigt Banken, Restaurants, Bars und Kneipen, Cafés, Tankstellen, Krankenhäuser und Apotheken, Hotels, Kinos und Theater, Supermärkte, Parkplätze, Taxistände und allgemeine Sehenswürdigkeiten in der Umgebung meiner aktuellen Position dar. Tatsächlich funktioniert das zumindest in Hamburg hervorragend. Andere Städte konnte ich noch nicht ausprobieren.
Für Auslandsreisende natürlich ein absolutes Muß.
4. ShoZu(kostenlos)
ShoZu war in der ersten Version ein Programm zum Hochladen von Bildern zu verschiedenen Netzwerken und Diensten wie Facebook, Flickr und Konsorten. Mittlerweile ist es ein vollwertiger Microblogging-Client für Twitter, ein umfassendes Verwaltungsprogramm für „social Networks” und gut funktionierendes Blog-Werkzeug, unter anderem auch für Wordpress.
5. Barcode (kostenlos)
QR-Codes und DataMatrix-Codes werden ja immer häufiger in Zeitungen und in der Werbung eingesetzt. Diese Codes machen die Eingabe einer URL unnötig: Einfach über Barcode Photographieren und die dahinterliegende Website wird aufgerufen.
6. ToDo (kostenlos)
Ein einfaches Aufgabenverwaltungsprogramm, das übersichtlich Listen mit Inhalt erstellen läßt. Gut geeignet für einfache Projekte und Einkaufslisten.
7. AIM oder IM+ (kostenlos)
Natürlich ist es äußerst mühsam, Unterhaltungen über das iPhone zu führen. Aber irgendwie ist es schon ganz nett. Nach der ersten Euphorie stellte ich dann natürlich schon fest, daß ich diese Instant Messenger nicht mehr sehr oft benutze, zumal sie ja nur dann laufen können, wenn sie geöffnet sind. Das iPhone kann (außer Telefon und iPod) keine Anwendungen im Hintergrund laufen lassen.
8. Shazam (kostenlos)
Ich höre ein Lied im Radio, das ich nicht kenne. Mit Shazam nicht mehr: Nach kurzem Anhören bekomme ich Interpret und Liednamen angezeigt, mit der Option, das Lied bei iTunes zu kaufen.
9. Last.fm (kostenlos)
Dieses Radioprogramm erzeugt individuelle Radiosender nach meinem Musikgeschmack. Am einfachsten geht das, wenn ich einen Interpreten eingebe, der mir gut gefällt. Last.fm spielt dazu passende Stücke anderer Musiker. Nach einiger Eingewöhnungszeit bekomme ich auch Stationen vorgeschlagen, die zu meinem Musikgeschmack passen.
Ich werde mal beobachten, ob Genius diese Anwendung überflüssig macht.
10. Twittelator (kostenlose Version)
Wenn man sich für Twitter interessiert, möchte man das ja auch gerne mobil tun. Twittelator ist ein gut funktionierender Client, der kostenfrei ist. Nachdem nun aber ShoZu diese Funktion auch bietet, ist die Notwendigkeit für ein weiteres Twitter-Werkzeug aber nicht mehr da.
Über die von mir am häufigsten aufgerufenen Anwendungen (Spiele) schweige ich mich jetzt mal aus. Ist ja ein seriöses Blog hier, also wirklich.

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Und genau von diesen Beiträgen fängt der Blog an interessant zu werden.