Archive for Oktober, 2008
Best Practice for Corporate Publishing: München
Der zweite Teil unserer Veranstaltungsreihe führt uns nach München, genauer gesagt in die Allianz-Arena. Und noch genauer: In die Lounge von Hubert Burda Medien. Nun war ich in meinem Leben bisher noch nie in einer VIP-Lounge im Fußballstadion. Gut, das mag vielleicht daran liegen, daß ich sowieso noch nie im Leben in einem Fußballstadion war, außer man zählt die Mittagspausenbesuche im Volksparkstadion / der HSH-Nordbank-Arena dazu, wobei ich dann lediglich eine Currywurst zu mir nahm und wieder verschwand.
Und nun stehe ich da, blicke auf das unheimlich nah erscheinende Fußballfeld, betrachte versonnen die Oracle-Veranstaltung, die zufällig am selben Tag stattfindet, nur ein Stockwerk tiefer. Ja, jetzt kann ich verstehen, warum soviele Menschen sagen, die Atmosphäre im Stadion sei mit nichts zu vergleichen.
Ich drücke die Zigarette aus und gehe in die Lounge. Ganz schön geräumig. Ich frage mich, wofür man während eines Spiels soviel Platz im Innenraum benötigt. Aber es muß sehr angenehm sein, in diesem Wohnzimmer-ähnlichen Ambiente zu sitzen, bis das Spiel beginnt, und dann in seinen privaten Tribünenbereich zu gehen, von wo aus man eine hervorragende Sicht auf das Geschehen hat.
Die Veranstaltung ist nicht so gut besucht wie in Hamburg, aber dafür haben wir einen schönen Workshop-Charakter. Die Diskussionen sind angeregt, ich habe einige interessante Anregungen und Ideen bekommen. Und die Teilnehmer anscheinend auch.
Zwei Veranstaltungen haben wir hinter uns. Die dritte liegt vor uns. Frankfurt. Es wird voll, das geht aus den Anmeldungen hervor. Der Veranstaltungsort ist sowieso großartig: Die King-Kamehameha-Suite wird sicherlich auch nach Veranstaltungsende noch für ein nettes Ausklingen des Tages sorgen.
No commentsSoftCare heißt jetzt vjoon
Impressionen von der SoftCare Anwenderkonferenz, dem größten Event das SoftCare jemals veranstaltet hat, mit über 150 Teilnehmern.
Bei SoftCare, dem Lieferanten des von uns vertriebenen Redaktionssystem K4 tun sich große Dinge. Dieses möchten wir einem größeren Publikum bekannt machen.
Zum einen: SoftCare firmiert um.
Der neue Name ist:
“vjoon”
Eine mutige Wahl, die nach sorgfältiger Abstimmung mit den wesentlichen Partnern beschlossen worden war.
Zum zweiten:
Es wurde die neue Generation Xanthos des Redaktionssystems K4 vorgestellt.
Ein Knaller, besonders wenn neue Arbeitsweisen über bisherige Workflows hinausgehen müssen.
+ Ohne Problem kann das System mehrere Ausgabekanäle bedienen.
+ Völlig neue Workflows werden möglich.
+ Schulungsbedarf für Anwender sinkt drastisch.
Gut gemacht, weiter so!
Besuchen Sie uns auf der IFRA, wir werden Ihnen dort die Vorzüge des neuen Xanthos zeigen.
Best Practice for Corporate Publishing: Hamburg
Die erste Veranstaltung in einer Reihe ist natürlich besonders spannend: Haben wir die Zeit richtig kalkuliert? Sind die Vorträge spannend? Bringen sie den Zuhörern einen Mehrwehrt? Und vor allem: Reichen die Häppchen?
Der Moderator fliegt aus Ibiza ein, direkt aus dem Urlaub. Erholt sieht er aus, trotz des turbulenten Fluges. Sein Sakko scheint er auch eher aus pragmatischen Gründen gewählt zu haben. Es ist aus knitterfreiem Stoff.
11:00 Uhr. Erster Schock: Meine Präsentation kann ich so nicht halten. Alles, was in irgendeiner Weise grün ist, stellt der Projektor völlig unleserlich dar. Also neues Farbschema für die Tag-Clouds machen. Es ist ja noch Zeit.
12:00 Uhr. Mist. Farbschema ändern geht nicht, ich habe ja die Tag-Clouds nicht gespeichert. „Brauche ich ja nur einmal,” muß ich mir gedacht haben. Aber ich habe ja noch Zeit.
13:00 Uhr. OK, ich habe jetzt den ganzen Text nochmal eintippen müssen. Ich glaube, es sieht gut aus. Kurze Rückfrage. „Du hast ja noch Zeit, also… da würd ich nochmal ran.”
13:30 Uhr. In einer halben Stunde ist Einlaß. Ein Besucher ist bereits eingetroffen. Immerhin scheint die Präsentation jetzt in Ordnung zu sein.
14:30 Uhr. Wir starten. Pünktlich. Bei fast allen Vorträgen kommt es zu interessanten Diskussionen. Die erste Pause kommt spät. Vor allem für mich als Raucher.
18:00 Uhr. Etwas zu spät, aber noch ziemlich im Rahmen, beginnen wir mit dem Buffet. Die Zeitplanung stimmte also. Den Zuhörern scheint es auch gefallen zu haben, jedenfalls sind die Rückmeldungen durchweg positiv.
18:45 Uhr. Mir fällt ein, daß ich doch unbedint Fotos machen wollte, um meinen Blogeintrag zu illustrieren. Aber irgendetwas muß man ja bei der zweiten Veranstaltung besser machen können.
20:30 Uhr. Der letzte Gast ist gegangen. Ich schnappe mir ein Lachs-Sushi. Die Häppchen haben ausgreicht.
No commentsDer fast fertige Vortrag
Morgen geht es los: Die Veranstaltungsreihe „Best Practice for Corporate Publishing 2008” startet in Hamburg. Im Hühnerposten. Wie auch der Fachverband Medienproduktioner berichtet, werden ab 14.00 Uhr Kunden, Partner und SNAP Prozesse und Lösungen für das Corporate Publishing vorstellen.
Wie das eben so ist, wird es am Tag vorher nochmal hektisch. Ich beispielsweise kam auf die glorreiche Idee, mein Präsentationskonzept komplett über den Haufen zu werfen, zumindest, was die Gestaltung betrifft. „Ist ja nicht so schlimm,” dachte ich am Sonntag, der Vortrag an sich ist ja fertig, ich ändere nur die begleitenden Folien. Weniger Text, mehr Grafik, etwas web-orientierter.
Sechs Stunden später gucke ich mir die fertigen Folien an. Doch, gelohnt hat es sich. Glaube ich. Aber das können Sie ja morgen persönlich beurteilen.
No commentsiPhone: Die 10 wichtigsten Programme

Eine der besten Ideen Apples war meines Erachtens die, Drittanbietern zu erlauben, eigene Programme für das iPhone zu entwickeln. Im Lieferzustand bringt es zwar eine Menge nützlicher und wichtiger Funktionen mit, aber eine mindestens genauso große Menge fehlen.
Nach der ersten Eingewöhnungsphase und dem Herumexperimentieren mit Updates, Programmen und weiteren Updates kann ich nun beurteilen, welche Produkte für mich wirklich sinnvoll sind.
1. DataCase (5,49 Euro)
Macht aus dem iPhone sozusagen einen drahtlosen USB-Stick. DataCase ermöglicht es, eine beliebige Ordnerstruktur auf dem Gerät anzulegen und darauf über FTP, AFP oder http zuzugreifen. Über Bonjour wird das iPhone direkt im Finder als Netzgerät erkannt.
Außerdem bietet DataCase gleich noch eine Vorschau für verschiedene Dateitypen an.
2. Recorder (0,79 Euro)
Eine simple Diktiergerätfunktion. Das Programm nimmt über den Lautsprecher auf und stellt die Audiodatei sowohl lokal auf dem iPhone als auch über einen WLAN-Sync zur Verfügung.
3. AroundMe (kostenlos)
Ein digitaler Reiseführer, der von der GPS-Funktion Gebrauch macht. Die Anwendung zeigt Banken, Restaurants, Bars und Kneipen, Cafés, Tankstellen, Krankenhäuser und Apotheken, Hotels, Kinos und Theater, Supermärkte, Parkplätze, Taxistände und allgemeine Sehenswürdigkeiten in der Umgebung meiner aktuellen Position dar. Tatsächlich funktioniert das zumindest in Hamburg hervorragend. Andere Städte konnte ich noch nicht ausprobieren.
Für Auslandsreisende natürlich ein absolutes Muß.
4. ShoZu(kostenlos)
ShoZu war in der ersten Version ein Programm zum Hochladen von Bildern zu verschiedenen Netzwerken und Diensten wie Facebook, Flickr und Konsorten. Mittlerweile ist es ein vollwertiger Microblogging-Client für Twitter, ein umfassendes Verwaltungsprogramm für „social Networks” und gut funktionierendes Blog-Werkzeug, unter anderem auch für Wordpress.
5. Barcode (kostenlos)
QR-Codes und DataMatrix-Codes werden ja immer häufiger in Zeitungen und in der Werbung eingesetzt. Diese Codes machen die Eingabe einer URL unnötig: Einfach über Barcode Photographieren und die dahinterliegende Website wird aufgerufen.
6. ToDo (kostenlos)
Ein einfaches Aufgabenverwaltungsprogramm, das übersichtlich Listen mit Inhalt erstellen läßt. Gut geeignet für einfache Projekte und Einkaufslisten.
7. AIM oder IM+ (kostenlos)
Natürlich ist es äußerst mühsam, Unterhaltungen über das iPhone zu führen. Aber irgendwie ist es schon ganz nett. Nach der ersten Euphorie stellte ich dann natürlich schon fest, daß ich diese Instant Messenger nicht mehr sehr oft benutze, zumal sie ja nur dann laufen können, wenn sie geöffnet sind. Das iPhone kann (außer Telefon und iPod) keine Anwendungen im Hintergrund laufen lassen.
8. Shazam (kostenlos)
Ich höre ein Lied im Radio, das ich nicht kenne. Mit Shazam nicht mehr: Nach kurzem Anhören bekomme ich Interpret und Liednamen angezeigt, mit der Option, das Lied bei iTunes zu kaufen.
9. Last.fm (kostenlos)
Dieses Radioprogramm erzeugt individuelle Radiosender nach meinem Musikgeschmack. Am einfachsten geht das, wenn ich einen Interpreten eingebe, der mir gut gefällt. Last.fm spielt dazu passende Stücke anderer Musiker. Nach einiger Eingewöhnungszeit bekomme ich auch Stationen vorgeschlagen, die zu meinem Musikgeschmack passen.
Ich werde mal beobachten, ob Genius diese Anwendung überflüssig macht.
10. Twittelator (kostenlose Version)
Wenn man sich für Twitter interessiert, möchte man das ja auch gerne mobil tun. Twittelator ist ein gut funktionierender Client, der kostenfrei ist. Nachdem nun aber ShoZu diese Funktion auch bietet, ist die Notwendigkeit für ein weiteres Twitter-Werkzeug aber nicht mehr da.
Über die von mir am häufigsten aufgerufenen Anwendungen (Spiele) schweige ich mich jetzt mal aus. Ist ja ein seriöses Blog hier, also wirklich.


