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Archive for Juli, 2008

Dürfte ich bitte mal…

…da reinschauen?

Dieser mehr oder weniger höflichen Nachfrage kann man sich an deutschen Flughäfen nur schwer entziehen. Vorausgesetzt, man möchte seinen Flug rechtzeitig erreichen. Die Neugier der Sicherheitsbeamten am Security Check ist mit der Tatsache zu erklären, das die moderne Durchleuchtungstechnik offensichtlich mit dem Inhalt meines Rucksacks überfordert ist. Und damit ich zukünftig schneller durch die Sicherheitskontrolle komme, hier nun die Dokumentation dessen, was in meinem Rucksack üblicherweise so enthalten ist:

2 Notebooks: Hier wird der Security Check zur Kontakt-Börse. Ich könnte mir auch ein Salami-Brötchen auf dem Kopf tackern. Zur Sicherheit wird daher ein Abstrich für den Sprengstoff-Schnelltest gemacht…

3 Netzteile: Kopfschütteln. Als wenn es an Bord irgendwo eine Steckdose gäbe…

Diverse externe Festplatten: Seeehr verdächtig. Wird Samtex nicht auch in dieser orange-silbernen Verpackung ausgeliefert?

Diverse Kabel: Bringt auf jeden Fall viel zu viel Unruhe in das Röntgen-Bild und verunsichert damit alle Beteiligten der gegnerischen Mannschaft.

Regenschirm: Erleichtertes Aufatmen. Der ist bekannt und wird als verhältnismäßig ungefährlich eingestuft.

RSA-Token: Achtung! Da stand doch eben noch eine ganz andere Zahl drin? Ich stehe kurz vor dem Einzelgespräch mit dem Bundesgrenzschutz. Erklärungsversuche gestalten sich durch die komplexen Zusammenhänge schwierig.

Nachdem ich alle Döschen, Böxchen und Kistchen genaustens erklärt und funktional erläutert habe, wird mir unter Vorbehalt das Zutrittsrecht erteilt. Insgesamt ein mehr oder weniger unterhaltsames Intermezzo, bei dem man freiwillig alle Metallgegenstände im Vorfeld abwirft. Piercings kommen also schon aus diesem Grund nicht in Frage.

Vielleicht sollte ich ein Schaubild mit Legende vorbereiten. Das kann das andere Team schließlich auch sehr gut.

Und, liebe Flugsicherheit: NO liquids, NO creams. Für solche Spielchen habe ich einfach keine Zeit…

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Dynamischer Motivimport

Mit der aktuellen JournalDesigner-Version des Unternehmens dataplan ist nun auch ein dynamischer Motiv-Import möglich. In der Vergangenheit wurde dieser Arbeitsschritt, in dem die digitale Anzeigenvorlage mit dem kaufmännischen Buchungssatz verknüft wird, über eine kundenspezifische Funktion realisiert.

Für die dynamische Funktionsweise können nun Metainformationen aus dem Buchungs-Datensatz und “Regular Expressions” verwendet werden, um das Motiv im Dateisystem aufzufinden und in die Buchung zu referenzieren.

Die hierdurch gewonnene Flexibiltät vereinfacht die Ablage der digitalen Anzeigenvorlagen, da die Verzeichnis-Strukturen durch die Verwendung der Metainformationen transparenter werden. Es können beispielsweise Verzeichnisse mit dem Namen der Publikation oder der Heftnummer bezeichnet werden. Daraus ergeben sich wichtige Synergien zu integrierten Prozessen. Zum Beispiel der Archivierung bereits veröffentlichter Anzeigen, die nun auf Verzeichnis-Ebene über die Heftnummer gefunden und archiviert werden können.

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iPhone 3G – Update

So ganz rund läuft die Software noch nicht auf dem neuen iPhone, aber eine Softwareaktualisierung ist laut iTunes auch nicht verfügbar.

Ich stöbere ein wenig im Internet herum und werde fündig: Es gibt eine neue Softwareversion: Build 5A347. Die auf meinem Telefon installierte ist die 5A345. Da aber die Versionen beide 2.0 heißen, erkennt iTunes nicht, dass ein Update verfügbar ist. Es gibt nur eine Möglichkeit, das iPhone auf den neuesten Stand zu bringen: eine Wiederherstellung.

Gut, dank „Mobile Me” und der Sicherungskopie ist das im Prinzip auch kein großes Problem. Es dauert aber. Und irgendwie paßt dieser Vorgang auch nicht zu Apples Konzept der einfachen Bedienbarkeit.

Nun sitze ich also vor dem Rechner und warte mit Spannung auf das Ergebnis dieser Aktualisierung. Vielleicht bin ich ja bald (wieder) völlig begeistert vom neuen Spielzeug.

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iPhone 3G – erste Eindrücke

Freitag mittag. Der Postbote kommt und bringt mir ein kleines Paket. Ich unterschreibe ungefähr siebzehntausend Zettel, um zu bestätigen, dass ich auch wirklich der Empfänger bin. Beim Namen werde ich komisch angeguckt: Da das Formular auf der T-Mobile-Seite kein Feld für einen Firmenzusatz anbietet, habe ich als Vornamen „SNAP Innovation” angegeben.

Wenige Minuten später jedoch habe ich endlich das neue iPhone 3G an meinen Rechner angeschlossen und synchronisiere meine durchaus umfangreiche Medienbibliothek, meine Adressen, Kalenderdaten und Mail-Accounts. Ein paar nützliche Anwendungen lade ich aus dem iTunes-Store herunter:
Twittelator (Client für Twitter), den AIM-Messenger (funktioniert tadellos mit iChat), Shazam (identifiziert Musikstücke, die man irgendwo hört), ShoZu (Fotos hochladen, mobiles Bloggen) und später noch Last.fm (Radio nach eigenen Vorlieben).

Im Gegensatz zum alten iPhone habe ich jetzt viel mehr potentielle Stromfresser dabei: UMTS und GPS; geblieben ist WLAN. Hier wären Profile sinnvoll: Unterwegs möchte ich WLAN ausschalten, dafür aber UMTS benutzen. Zuhause und im Büro brauche ich kein UMTS, denn dort habe ich WLAN-Zugang. Und GPS brauche ich nur selten.

Leider aber müssen diese Dienste im Einstellungsmenü einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. WLAN ist im Hauptmenü, GPS bei „General” und UMTS unter „General:Network” zu finden. Etwas umständlich.

Der Webbrowser hat sich kaum verändert. Aber ich habe das Gefühl, er stürzt recht häufig ab. Woran es genau liegt, weiß ich noch nicht, aber gerade nach längerer Benutzung kann ich fast Wetten darauf abschließen, dass er sich aufhängen wird. Nach einem Neustart des Telefons scheint das Problem behoben. Merkwürdig. Weiter zu beobachten.

Die Zusatzprogramme schwanken sehr in der Qualität: Während Twittelator ein wirklich gelungener Twitter-Client ist und meines Erachtens diese Aufgabe besser erledigt als das Konkurrenzprogramm Twitterific, ist der AOL-Messenger nicht besonders schön und spart an Funktionen. Da das iPhone keine Programme in Hintergrund erlaubt, sind diese Anwendung grundsätzlich nur eingeschränkt sinnvoll. Richtig begeistert hingegen bin ich von Shazam: Einfach das iPhone in Richtung eines Lautsprechers halten und es identifiziert zuverlässig und schnell Titel und Interpret. Schön wäre noch der Schalter „bei iTunes kaufen”.

Nach den ersten Tagen stelle ich fest: Das iPhone 3G ist eine gelungene Weiterentwicklung, die Softwareversion 2.0 hingegen hat noch Verbesserungspotential. Wenn ich gefragt werde, warum ich das iPhone so mag, ist meine Antwort immer: „Es kann zwar nicht mehr als andere Telefone, teilweise sogar weniger, aber das, was es kann, erledigt es perfekt.”

Seit Sonntag habe ich jetzt keine Abstürze mehr erlebt. Wenn das so bleibt, kann ich diese Aussage wieder mit gutem Gewissen treffen.

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Ein Blick über den Tellerrand…

…fördert mit Google doch immer wieder Erstaunliches zu Tage. Mit einer Suchanfrage nach snap und blog stößt man auf eine Seite, in deren Fußnote folgendes zu lesen ist:

blog.snap.com is powered by WordPress and K2.

Mein erster Gedanke war: “Huch! Wieso habe ich von dieser Integration noch nichts gehört?” Nach einer kurzen Recherche konnte ich mich dann aber entspannen. snap.com ist ein Unternehmen, dass sich mit Snapshots von Webseiten befasst. Und K2 ist eine Extension für Wordpress.

Aber ein komisches Gefühl blieb dann doch. Vielleicht, weil man zu schnell davon ausgeht, einzigartig zu sein…

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Kollege Sammel

Letzte Woche rief ein Kunde an und wollte die Kollegin sprechen, die normalerweise die Datenbankschlüssel generiert und versendet.

Da die Kollegin nicht mehr im Haus war, wollte er alternativ Herrn Sammel sprechen. Von dem hätte er auch schon Mails mit DB-Schlüsseln erhalten.

Nun war ich etwas überrascht, da mir ein Herr Sammel völlig unbekannt war. Auch meine Kollegen schüttelten leicht verwirrt den Kopf. Wir haben auch keinen externen Kollegen mit diesem Namen. Nach kurzem Rätseln kam dann aber doch die Erleuchtung über mich wie die momentanen Stark-Regenschauer in Hamburg.

Wir haben eine Email-Adresse Sammel, an die Mails von Info, Sales und anderen Adressen weitergeleitet werden und die von mehreren Kollegen zur Bearbeitung abgerufen wird. Anscheinend wurde die Adresse dann auch hin und wieder als Absender verwendet.

Somit war das Rätsel gelöst. :-)

Der Kunde erhielt dann schließlich trotz aller Verwirrung zeitnah den DB-Schlüssel.

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Foren

Ein wichtiges Hilfsmittel bei der täglichen Arbeit sind „Foren”. Zu vielen Gebieten existieren virtuelle Marktplätze, auf denen sich Benutzer austauschen. Je enger das Fachgebiet, desto nützlicher sind sie. Ein Forum, das ich häufig besuche, ist das Adobe-InDesign-Scripting-Forum. Sehr häufig werden da Fragen diskutiert, die mich auch gerade interessieren. Hier kann ich Fragen stellen und erhalte erstaunlich oft genau die Antwort, die mir bei einem Script weiterhilft. Und natürlich ist es auch befriedigend einem „Fellow Scripter” zu helfen, der sich mit einem Problem herumschlägt, das man zufällig gerade gelöst hat.
Heute rief mich ein Kollege an, der ein Problem mit einem meiner Scripte hatte. Es handelte sich um eines meiner ersten Javascripts, das ein InDesign-Dokument automatisch „tagt” und so für einen XML-Export vorbereitet. Das Script war noch für CS1 geschrieben und sollte nun unter CS3 laufen. Ich hatte noch vage in Erinnerung, dass ein Scriptbefehl unter CS3 nicht mehr funktionierte und zwar der Befehl „autoTag()”. (Damit wurden die auf Tags „gemappten” Stilvorlagen auf das Dokument angewendet.) Irgendwas hatte sich da mit CS3 geändert. (Die InDesign-Scriptsprache ist meistens rückwärtskompatibel, aber eben nicht immer.)
Nun hätte ich natürlich in der Dokumentation nach dem neuen Befehl suchen können, aber ich dachte, über das Forum geht es schneller.
Also den Suchbegriff „autoTag” eingegeben und auf Suche geklickt. Und tatsächlich, der zweite zu diesem Begriff gefundene Treffer war ein Beitrag mit dem Titel: „[CS3] What happend to autoTag?”
Sehr gut, und es war genau meine Frage. Kein Wunder, denn der Autor des Beitrags war - ich.
Aber noch besser, es gab auch eine Antwort auf die Frage. Der Befehl heisst jetzt: mapStylesToXMLTags(). Und wer war der gute Mann, der die Antwort gegeben hat? Auch ich! Hatte ich total vergessen. Manchmal muss man sich doch selbst helfen.

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In engen Grenzen

Die “Extensible Markup Language” (XML) gewinnt im redaktionellen Workflow zunehmend an Bedeutung. Grund hierfür ist die wachsende Anforderung, redaktionelle Inhalte strukturiert vorzuhalten. Informationen, die in die Produktion eingeschleust oder aus dieser abgeleitet werden, sollen ebenfalls strukturiert vorliegen. Beispiele für solche Inhalte sind:

- Buchungsinformationen aus einem Anzeigen-System,
- Bildmetadaten aus einer Bilddatenbank oder
- redaktionelle Inhalte aus einem CMS

Zielsetzung ist aber nicht nur die strukturierte Anlieferung von Inhalten an einen Workflow. Vielmehr sollen diese Inhalte während des Durchlaufens einer Produktion weiter qualifiziert werden:

- die Anzeige soll eine Referenz zur gedruckten Seite erhalten,
- das Bild soll modifizierbar sein und dennoch sein unverändertes Orginal kennen und
- der Artikel soll wissen, wo er in welcher Struktur erschienen ist.

Gewinnt man diese Informationen, kann der Inhalt einfacher weiterverarbeitet oder später für eine erneute Verwertung schneller und genauer gefunden werden.

Ohne Struktur-Informationen und Metainformationen können solche Anforderungen nur mit hohem Aufwand erfüllt werden. Die Verarbeitung solcher strukturierten Inhalte gibt aber auch enge Grenzen vor. Die Produktionsweise muss an diese Anforderungen angepasst werden. Am Beispiel eines Artikels läßt sich diese Notwendigkeit leicht aufzeigen.

Die Textinformationen müssen für die Verarbeitung innerhalb eines XML-gestützten Workflows ausgezeichnet werden. Das ist die Aufgabe der XML, die diese Funktion mit “Markup” auch im Namen trägt.
Wird diese Auszeichnung nicht vorgenommen, sind die Inhalte für den Workflow nicht transparent. Die Überschrift eines Artikels wird nicht als solche erkannt und zählt zusammen mit dem Lauftext zu einer inhaltlich undefinierten Menge Zeichen. Wird die Überschrift aber in eine Struktur-Marke (Tag) eingebettet, ist für alle verarbeitenden Prozesse der inhaltliche Kontext dieses Textteils klar beschrieben. Wird der Print-Artikel nach Produktionsende beispielsweise an ein Online-CMS übergeben, kann dort die Überschrift in korrekter Weise dargestellt werden.

Damit wird die Notwendigkeit klar, dass alle Elemente eines Workflows kontextbezogen ausgezeichnet werden müssen. Die Frage ist nur, wer diese Aufgabe im Workflow übernehmen soll?

Da die Auszeichnung sich in der Regel auf Teilbereiche des Inhaltes bezieht, die über Struktur-Marken voneinander getrennt werden müssen, kann diese Aufgabe ein automatischer Prozess nur eingeschränkt übernehmen.
Um die Aufwände einer manuellen Vor- oder Nachbereitung zu minimieren, muss jede Struktur-Informations-Quelle im Workflow genutzt werden. Für den Artikel, der z. B. in einer Print-Publikation veröffentlicht werden soll, können diese Quellen

- die Textboxen, in denen die Textkomponenten eingefügt werden, oder
- die Stilvorlagen, in denen die Textkomponenten ausgezeichnet werden, und
- die Metadaten des Layouts, auf dem der Artikel veröffentlicht werden soll, sein.

Um mit minimalem Aufwand also eine Struktur in den Artikel zu bekommen, müssen diese Quellen genutzt werden. Entweder, indem man die Textboxen mit Struktur-Marken auszeichnet und darüber die Struktur-Information an die enthaltene Textkomponente übergibt. Oder durch eine Auswertung der Stilinformationen und eine anschließende Übersetzung in Struktur-Marken. Diese Verfahren können anschließend auch automatisiert werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Stilvorlagen verwendet werden und keine Textboxen im Layout erzeugt werden, bei denen die Struktur-Marken fehlen.

Spätestens nun wird klar, dass ein XML-gestützter Workflow sowohl konzeptionell als auch praktisch enge Grenzen vorgibt. Wird er jedoch gut geplant und vorbereitet, kann man Struktur-Informationen durch den Workflow bewegen und gewinnen, ohne Kreativität und Effzienz einzubüßen. Und das sollte die eigentliche Zielsetzung sein.

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Web2.0 – was ist das?

Heute geben wir die Partnerschaft zwischen CoreMedia und SNAP bekannt. Was aber steckt dahinter?

SNAP hat sich ja seit einiger Zeit einen Namen bei der Einführung von Redaktions-, Archivsystemen und Bilddatenbanken gemacht. Unsere Kunden wollen damit vor allem die Prozesse in der Redaktion vereinfachen und vereinheitlichen. Dafür ist das SoftCare-K4-System auch perfekt geeignet.

Doch seit einiger Zeit werden an unsere Kunden auch andere Anforderungen herangetragen.
„Mach mal was mit Web 2.0!”
„Wir müssen uns mit Web2Print beschäftigen!”
„Können wir eigentlich schon Cross-Media-Publishing?”

Nun stecken hinter diesen Schlagwörtern ja tatsächlich interessante Konzepte. Klar, „Web2.0” möchte man nicht mehr hören, zu oft wurde diese griffige Formulierung, die Tim O’Reilly 2004 aufbrachte, mittlerweile von Beratern aller Art in den Mund genommen. Manchmal auch von solchen, die wußten, was es bedeutet.

Aber was ist denn das Web2.0 für publizierende Unternehmen, seien es Verlage, Agenturen oder große Unternehmen mit eigenen Print- oder Onlinepublikationen?

Nun, es ist vor allem eines: Die Rückbesinnung auf den Menschen als Kommunikationspartner.
Der Inhalt rückt vom Mittelpunkt des Internetauftritts ab. Er wird nicht bedeutungslos, auch nicht unbedeutend. Immer wird die eigentliche Information einen äußerst wichtigen Beitrag zum Erfolg einer Website leisten. Aber die Leser wollen mehr. Sie wollen eingebunden werden. Sie möchten Bewertungen abgeben, ihre Meinung sagen, mit dem Unternehmen in Kontakt treten.

Sie möchten das im Internet finden, was sie im echten Leben kaum noch finden: Einen Ansprechpartner, dem sie ihre negativen und positiven Erfahrungen mit dem Unternehmen mitteilen können. Und dieser Ansprechpartner sollte ein auch ein Mensch sein.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Versuche, mit Hilfe von Avataren Benutzer anzusprechen. Avatare, das waren lustige animierte Figuren, die mit dem Besucher sprachen. Aber es waren eben nur Pixelhaufen mit rudimentärer (wenn überhaupt) KI.

Jetzt ist eben das Mitmach-Web da. Und es befriedigt das ureigenste menschliche Bedürfnis nach Kommunikation. Mit Menschen, nicht mit Maschinen. Daher ist das Web2.0 auch kein technischer Standard. Keine neue Schnittstelle.

Sondern eigentlich nur die Ausbesserung der Fehler, die im Internet früher gemacht wurden.

Diese Anforderungen möchten wir mit Ihnen gemeinsam angehen. Als Basis kommt das Content-Management-System von CoreMedia zum Einsatz, einfach deswegen, weil CoreMedia sehr früh erkannt hat, wie wichtig „Social Software” ist.

Ein angenehmer Nebeneffekt: Kunden, die auf das Redaktionssystem SoftCare K4 setzen, finden eine vorbereitete Integration beider Systeme vor. Damit wird dann auch das Thema „Cross Media Publishing” gelöst.

Aber das betrachten wir in einem späteren Artikel ausführlich.

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Neue Welten…

…können entstehen, wenn man sich mit dem Thema “Programmierung” auf eine künstlerische Art beschäftigt. Robert Hodgin hat in Verbindung mit Musik ein faszinierendes Werk entstehen lassen, das mich persönlich sehr beeindruckt. Denn es zeigt eindrucksvoll, dass es für visuelle Kreativität auch einen Source Code geben kann:

Arpeggi

Weird Fishes: Arpeggi

Wie ich finde, zeigt es auch, welche komplexen Projekte über Open Source realisiert werden können, da Hodgin für seine Animationen die Programmiersprache “Processing” verwendet. Und wenn daraus solche phantatischen Bilder entstehen, wird die tatsächliche Kraft von Open Source vielleicht auch ein Stück begreifbarer.

Für “Geniesser” sei noch auf die hochaufgelöste Version verwiesen (.MOV/200MB).

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