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Archive for the 'Hamburg' Category

CoreMedia Partner-Kick-off

„Kommst Du auch zur Abendveranstaltung?” Als wäre das nicht der Hauptgrund, auf eine Partnerveranstaltung zu gehen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sehe das Partner-Kick-off durchaus als eine ernstzunehmende geschäftliche Tätigkeit an, aber was ist wichtiger, als mit den Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, mal ungezwungen reden zu können? Eben.

Und so höre ich mir natürlich interessiert und gespannt an, was CoreMedia an neuen Funktionen bietet, wie die Entwicklung voranschreitet. Ich stelle mit Begeisterung fest, daß gewisse Neuerungen im Editor angekündigt sind. Ich registriere, daß unsere Demoanwendung für die CeBit mit verbessertem Inside-Editing daherkommen wird.

Aber eigentlich warte ich auf die Pausen, die glücklicherweise großzügig bemessen sind, um mal in Ruhe mit Produktmanagern und dem Vertrieb sprechen zu können.

Egal, welchen Maßstab man jedoch an diese Veranstaltung anlegt, sie hat wohl jeder Erwartung mehr als entsprochen. Das abschließende Kartenspiel hingegen mußte ich recht früh abbrechen: Ein großer Pokerspieler werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr.

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Best Practice for Corporate Publishing: Hamburg

Hühnerposten Eventlocation

Die erste Veranstaltung in einer Reihe ist natürlich besonders spannend: Haben wir die Zeit richtig kalkuliert? Sind die Vorträge spannend? Bringen sie den Zuhörern einen Mehrwehrt? Und vor allem: Reichen die Häppchen?

Der Moderator fliegt aus Ibiza ein, direkt aus dem Urlaub. Erholt sieht er aus, trotz des turbulenten Fluges. Sein Sakko scheint er auch eher aus pragmatischen Gründen gewählt zu haben. Es ist aus knitterfreiem Stoff.

11:00 Uhr. Erster Schock: Meine Präsentation kann ich so nicht halten. Alles, was in irgendeiner Weise grün ist, stellt der Projektor völlig unleserlich dar. Also neues Farbschema für die Tag-Clouds machen. Es ist ja noch Zeit.

12:00 Uhr. Mist. Farbschema ändern geht nicht, ich habe ja die Tag-Clouds nicht gespeichert. „Brauche ich ja nur einmal,” muß ich mir gedacht haben. Aber ich habe ja noch Zeit.

13:00 Uhr. OK, ich habe jetzt den ganzen Text nochmal eintippen müssen. Ich glaube, es sieht gut aus. Kurze Rückfrage. „Du hast ja noch Zeit, also… da würd ich nochmal ran.”

13:30 Uhr. In einer halben Stunde ist Einlaß. Ein Besucher ist bereits eingetroffen. Immerhin scheint die Präsentation jetzt in Ordnung zu sein.

14:30 Uhr. Wir starten. Pünktlich. Bei fast allen Vorträgen kommt es zu interessanten Diskussionen. Die erste Pause kommt spät. Vor allem für mich als Raucher.

18:00 Uhr. Etwas zu spät, aber noch ziemlich im Rahmen, beginnen wir mit dem Buffet. Die Zeitplanung stimmte also. Den Zuhörern scheint es auch gefallen zu haben, jedenfalls sind die Rückmeldungen durchweg positiv.

18:45 Uhr. Mir fällt ein, daß ich doch unbedint Fotos machen wollte, um meinen Blogeintrag zu illustrieren. Aber irgendetwas muß man ja bei der zweiten Veranstaltung besser machen können.

20:30 Uhr. Der letzte Gast ist gegangen. Ich schnappe mir ein Lachs-Sushi. Die Häppchen haben ausgreicht.

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Der fast fertige Vortrag

Morgen geht es los: Die Veranstaltungsreihe „Best Practice for Corporate Publishing 2008” startet in Hamburg. Im Hühnerposten. Wie auch der Fachverband Medienproduktioner berichtet, werden ab 14.00 Uhr Kunden, Partner und SNAP Prozesse und Lösungen für das Corporate Publishing vorstellen.

Wie das eben so ist, wird es am Tag vorher nochmal hektisch. Ich beispielsweise kam auf die glorreiche Idee, mein Präsentationskonzept komplett über den Haufen zu werfen, zumindest, was die Gestaltung betrifft. „Ist ja nicht so schlimm,” dachte ich am Sonntag, der Vortrag an sich ist ja fertig, ich ändere nur die begleitenden Folien. Weniger Text, mehr Grafik, etwas web-orientierter.

Sechs Stunden später gucke ich mir die fertigen Folien an. Doch, gelohnt hat es sich. Glaube ich. Aber das können Sie ja morgen persönlich beurteilen.

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Veranstaltungsreihe: Outtakes

„So ein kleines Video, das produziert man doch sicher in ein, zwei Stunden,” denke ich laut und ernte dafür skeptische Blicke von Thorsten, dem Bild- und Tontechniker. Und so sitzen wir auch den halben Tag vor der Kamera, ändern den Text ungefähr 20 mal, bis auch Thomas Schmitz nicht mehr genau weiß, was er eigentlich vorlesen soll.

Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen, wie ich finde. Nur meine Kalkulation der benötigten Arbeitszeit war wohl etwas daneben. Dafür haben wir nun neben dem eigentlichen Video auch noch eine Menge unterhaltsamer Outtakes bekommen.


Mal sehen, wieviele Outtakes wir während den Veranstaltungen dann zusammenbekommen.

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Veranstaltungsreihe: Die Vorbereitung

„Ein kleines Video bräuchte man noch,” finden wir, als wir uns über die geplante Workshopreihe „Best 4 Corporate Publishing” unterhalten, „am besten eines, das von Herrn Schmitz gesprochen wird.”

Das kann ja nicht so lange dauern, also reservieren wir uns einen Vormittag, besuchen Herrn Schmitz in seiner Agentur, bauen Stativ und Kamera auf und legen einen Text vor, der uns allen schriftlich gut gefallen hat. Schmitz beginnt und nach wenigen Minuten ist klar: So funktioniert das nicht. Der Text ist zu lang, es fehlt die Pointe.

Eine halbe Stunde später. „Immerhin haben wir genug Outtakes fürs Blog zusammen,” fasse ich die bisherigen Ergebnisse zusammen, „und Übung beim Vorlesen hast du jetzt auch.”

Wir streichen einiges zusammen, versuchen, die Aussagen etwas pointierter zu formulieren. Eine weitere halbe Stunde vergeht, dann wagen wir einen neuen Versuch. Es scheint zu klappen. Schmitz ist in Hochform. „Oh Mist, der iMac ist im Bild.” Also nochmal.

Nach weiteren zehn Minuten haben wir wieder einige Outtakes zusammen, aber noch immer kein Video für die Website.

„Vielleicht sollten wir noch ein bißchen Bullshit-Bingo einbringen!” Eine grandiose Idee! Einfach ein paar von den Sätzen, die keiner mehr hören kann, in die Ansprache einbauen. Workflow Optimization, Production Cost minimizen, Total Quality Output. Irgendwie möchte ich gerne noch das Wort leveragen reinbringen, aber das passt nicht ins Konzept. „Wir müssen das Ganze aber noch auflösen, sonst glauben die Zuschauer vielleicht am Ende gar, dass wir so einen Unsinn ernst meinen. Schließlich gibt es ja durchaus einige Menschen in der Branche, die wirklich so reden.” Der Kameramann hat Recht. Aber die Pointe ist natürlich nur halb so lustig, wenn sie erklärt wird.

Am Ende entscheiden wir uns dafür, mit dem Satz „die Antworten auf deutsch erfahren sie im Workshop” und ich glaube, die feine Ironie, dass wir das Wort Workshop benutzen, fällt in diesem Moment nur mir auf.

Für mich war es die erste Videoproduktion. Und nun verstehe ich auch, warum selbst ein kurzer Clip in der Produktion so viel Zeit verschlingt. Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall mehr Zeit einplanen, damit wir die Audiospur getrennt aufnehmen können.

Outtakes folgen kommende Woche.

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Core-Dump

Eine Woche Schulung. Das ist ja immer spannend. Noch spannender allerdings, weil es um das CoreMedia-CMS geht. Und CoreMedia auch gleich noch ihren besten Mann schickt. Aber vor allem ist es deswegen toll, weil es die Woche über drückend heiß ist und das Training im klimatisierten Konferenzraum durchgeführt wird.

Daher war es auch ziemlich ruhig hier die letzten Tage. Vier Beratern und mir wurden also in hoher Geschwindigkeit Wissensmengen in den Kopf gestopft. Glücklicherweise war ich der einzige, der nicht alle Details verstanden hat, was wohl auch damit zusammenhängt, dass ich kein Programmierer bin.

Interessanterweise waren die Konzepte, die hinter dem CoreMedia-CMS steckten, den Kollegen nicht neu: Bereits mit dem PrimeBase-Application-Server wurde ein ähnliches Modell damals von SNAP entwickelt. Und natürlich von genau den Leuten, die nun in der Schulung saßen.

Gut, etwas komplexer geht es dann bei CoreMedia sicherlich zu, wie wir im Verlauf der Woche feststellen durften.

Die Kollegen sind nun heiß auf Projekte. Oder eine neue Schulung. Im klimatisierten Konferenzraum.

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