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Archive for the 'Corporate Publishing' Category

CeBit 2009

Hannover in vollen Zügen genießen

Direkt hinter der Webciety09 war unser Stand. Also merkte ich nicht viel davon, daß die CeBit schlecht besucht sein sollte. Sicherlich: Ungenutzte Flächen waren zu bemerken, die mit ein paar Bäumen nicht besonders malerisch ausgekleidet waren. Green-IT nannte ich das; während der Messe findet man sowas wohl witzig.

Bereits am ersten Tag war aber schon abzusehen, daß die Tage schnell vergehen würden. Die Integration des Redaktionssystems K4 mit dem CMS von CoreMedia durfte ich jedenfalls schon am ersten Tag das eine oder andere Mal vorstellen. Ich bekam auch einige Anregungen, wie wir die Integration noch weiter verbessern könnten. Beispielsweise durch das Anzeigen der CoreMedia-Preview innerhalb von Adobe-Paletten.

Wie groß die Bedeutung dieser Integration ist, läßt sich übrigens sehr schön bei Thomas Knüwer nachlesen: Er beschreibt genau das Problem, das ein Journalist hat, wenn er verschiedene Werkzeuge benutzen muß.

Gut angekommen ist die Möglichkeit, sich innerhalb des Redaktionssystems ansehen zu können, wie der fürs Web geschriebene Artikel, den ein Redakteur nun für die gedruckte Ausgabe nachbereitet, eigentlich bewertet wurde und wie erfolgreich er im Netz war. Gerade die Information Seitenaufrufe und Bewertung geben dem Redakteur ja wertvolle Hinweise darauf, was er mit dem Artikel tun sollte.

Außerdem bemerkte ich ein großes Interesse an unserem Projekt in der TU Dortmund, wo die zentrale Nachrichtenredaktion schon etwas weiter fortgeschritten ist: Radio, TV, Online und Print werden hier über ein System geplant.

Aber das dürfte für die heutigen Redaktionen im Alltag durchaus noch Zukunftsmusik sein.

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Ich muss meinem Ärger einfach mal Luft machen!

Unsere Veranstaltung „Best Practice of Corporate Publishing 2008” in Frankfurt war ein Erfolg. Die Kritiken waren zwar sehr geteilt, von „…das Schlimmste was ich in den letzten 10 Jahren gesehen habe“ bis zu der doch überwiegend sehr positiven Kritik. Das lag vor allem daran, dass wir uns für eine sehr themenübergreifende Veranstaltung entschieden haben, in der nicht die Produktpräsentationen sondern Kundenanwendungen im Vordergrund standen.

Was mich jedoch wieder einmal maßlos ärgerte, war die Tatsache, dass 20 angemeldete Personen einfach nicht gekommen sind. Nur eine einzige Person hat sich per Mail abgemeldet. Nicht abmelden ist ja auch einfach, denn die Veranstaltung kostet ja nichts, geht ja nichts verloren.

Für uns als Systemintegrator ist das nicht so einfach. Nehmen wir eine Gebühr für die Veranstaltung,  bekommen wir Reaktionen wie: „….für eine Verkaufsveranstaltung zahlen wir doch nicht“. Bieten wir stattdessen die Veranstaltung kostenfrei an wie in diesem Fall, wird dies leider nicht genügend honoriert.

Jeder, zumindest die, die schon mal eine Veranstaltung geplant haben, kann sich doch vorstellen dass hinter dem, was wir angeboten haben, ein hohes Maß an Organisation, Zeit und Kosten steckt.

So hat eine der besten Küchen Deutschlands in einer der tollsten Locations Deutschlands für 60 Personen ein wunderbares Finger-Food-Buffet angeboten, was dann leider nur Wenige angenommen haben.

Aber die, die nicht kamen, haben neben der informativen Veranstaltung einen architektonischen und kulinarischen Höhepunkt versäumt. Für diese hier einige Informationen.

Unser Veranstaltungsort war die King-Kamehameha-Suite im Herzen Frankfurts, die denkmalgeschützte ehemalige Allianz-Villa, mit einem der schönsten Atriums Deutschlands.

Im August 2007 wurde die King Kamehameha Suite mit dem Award der World’s Finest Clubs als „Germany’s first Lifestyle Stage for Business Professionals“ ausgezeichnet. In den beiden Restaurants wagt Küchenchef Alan Ogden aus North Carolina nicht weniger ausgefallene Kreationen. Der Gault Millau 2008 vergab 15 Punkte und bescheinigte Ogden einen hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität. Während er im Atrium Restaurant bekannte Gerichte auf raffinierte Weise verfeinert, serviert er in dem Restaurant Next-Level-Spezialitäten für Gourmets. In der Septemberausgabe 2008 des Gourmetmagazins Feinschmecker wurde Ogden dafür geadelt, die Suite kam in die Top-Ten der besten Szenerestaurants in Deutschland. Neben hoher Qualität und dem besonderen Ambiente hat die Fachjury des Feinschmecker natürlich auch der ungezwungene, aber perfekte Service der King-Kamehameha-Suite überzeugt.

Der Playboy schrieb in seiner Ausgabe Mai 2007: …..die King-Kamehameha-Suite darf ohne Übertreibung zu den schönsten Bars Deutschlands gezählt werden…“

Übrigens:
Kamehameha I., der Große (* 1758 (?); † 1819) war der erste König von Hawaiʻi (1795–1819).
In der Kult-Krimiserie Magnum ist ein Club nach ihm benannt, der King-Kamehameha-Club. Dieser fiktive Club wiederum ist Namenspate für den King-Kamehameha-Club in Frankfurt am Main.

www.king-kamehameha.de

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Huldigung

Seit der IFRA 2008 bin ich überzeugt, dass mein lieber Kollege Ralf etwas tolles geschaffen hat. Zahara. Vor einigen Jahren begann er eine Idee umzusetzen. Er entwickelte so nach und nach eine Blattplanungslösung. In seiner Freizeit selbstverständlich. Ist ja Hobby, oder Arbeit, oder was? Egal, man merkt das er stolz darauf ist. Kann er auch sein. Was der Name Zahara bedeutet, das ist ein Ort in Portugal, da machte Ralf „Urlaub“ als alles begann.

Und damit alle erfahren was er da geschaffen hat, wird er es demnächst bestimmt mal kurz beschreiben, im Urlaub oder am Wochenende, oder….

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Best Practice for Corporate Publishing: Frankfurt

Eine Woche Amsterdam. Daher hatten wir wenig Zeit, die Videos von der Frankfurter Veranstaltung zu bearbeiten.

Jetzt sind wir bald durch. Also schon mal als Ankündigung: In den nächsten Tagen werden wir Videos und Outtakes der Veranstaltung in Frankfurt hier veröffentlichen. Es war eine tolle Veranstaltung, wir haben angeregte Diskussionen geführt und sehr gut gegessen.

Letzteres dann aber nicht mehr im Video festgehalten.

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Best Practice for Corporate Publishing: Hamburg

Hühnerposten Eventlocation

Die erste Veranstaltung in einer Reihe ist natürlich besonders spannend: Haben wir die Zeit richtig kalkuliert? Sind die Vorträge spannend? Bringen sie den Zuhörern einen Mehrwehrt? Und vor allem: Reichen die Häppchen?

Der Moderator fliegt aus Ibiza ein, direkt aus dem Urlaub. Erholt sieht er aus, trotz des turbulenten Fluges. Sein Sakko scheint er auch eher aus pragmatischen Gründen gewählt zu haben. Es ist aus knitterfreiem Stoff.

11:00 Uhr. Erster Schock: Meine Präsentation kann ich so nicht halten. Alles, was in irgendeiner Weise grün ist, stellt der Projektor völlig unleserlich dar. Also neues Farbschema für die Tag-Clouds machen. Es ist ja noch Zeit.

12:00 Uhr. Mist. Farbschema ändern geht nicht, ich habe ja die Tag-Clouds nicht gespeichert. „Brauche ich ja nur einmal,” muß ich mir gedacht haben. Aber ich habe ja noch Zeit.

13:00 Uhr. OK, ich habe jetzt den ganzen Text nochmal eintippen müssen. Ich glaube, es sieht gut aus. Kurze Rückfrage. „Du hast ja noch Zeit, also… da würd ich nochmal ran.”

13:30 Uhr. In einer halben Stunde ist Einlaß. Ein Besucher ist bereits eingetroffen. Immerhin scheint die Präsentation jetzt in Ordnung zu sein.

14:30 Uhr. Wir starten. Pünktlich. Bei fast allen Vorträgen kommt es zu interessanten Diskussionen. Die erste Pause kommt spät. Vor allem für mich als Raucher.

18:00 Uhr. Etwas zu spät, aber noch ziemlich im Rahmen, beginnen wir mit dem Buffet. Die Zeitplanung stimmte also. Den Zuhörern scheint es auch gefallen zu haben, jedenfalls sind die Rückmeldungen durchweg positiv.

18:45 Uhr. Mir fällt ein, daß ich doch unbedint Fotos machen wollte, um meinen Blogeintrag zu illustrieren. Aber irgendetwas muß man ja bei der zweiten Veranstaltung besser machen können.

20:30 Uhr. Der letzte Gast ist gegangen. Ich schnappe mir ein Lachs-Sushi. Die Häppchen haben ausgreicht.

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Der fast fertige Vortrag

Morgen geht es los: Die Veranstaltungsreihe „Best Practice for Corporate Publishing 2008” startet in Hamburg. Im Hühnerposten. Wie auch der Fachverband Medienproduktioner berichtet, werden ab 14.00 Uhr Kunden, Partner und SNAP Prozesse und Lösungen für das Corporate Publishing vorstellen.

Wie das eben so ist, wird es am Tag vorher nochmal hektisch. Ich beispielsweise kam auf die glorreiche Idee, mein Präsentationskonzept komplett über den Haufen zu werfen, zumindest, was die Gestaltung betrifft. „Ist ja nicht so schlimm,” dachte ich am Sonntag, der Vortrag an sich ist ja fertig, ich ändere nur die begleitenden Folien. Weniger Text, mehr Grafik, etwas web-orientierter.

Sechs Stunden später gucke ich mir die fertigen Folien an. Doch, gelohnt hat es sich. Glaube ich. Aber das können Sie ja morgen persönlich beurteilen.

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SNAP auf dem PC Ware Grafik Event 2008

Paul Hörbelt

Ein Interview zu der Frage, was sich hinter dem Begriff “Redaktionssystem” verbirgt, wie Redaktionssysteme Kreativ- und Produktionsagenturen bei der Workflowoptimierung unterstützen können und warum sie den kreativen Prozeß nicht einengen.

Interview

Auch meine Kollegen Niels Hufnagl und Jörg Schollmayer standen den Besuchern Rede und Antwort

Auch meine Kollegen Jörg Schollmayer und Niels Hufnagl standen den Besuchern des PC Ware Events Rede und Antwort.

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Veranstaltungsreihe: Outtakes

„So ein kleines Video, das produziert man doch sicher in ein, zwei Stunden,” denke ich laut und ernte dafür skeptische Blicke von Thorsten, dem Bild- und Tontechniker. Und so sitzen wir auch den halben Tag vor der Kamera, ändern den Text ungefähr 20 mal, bis auch Thomas Schmitz nicht mehr genau weiß, was er eigentlich vorlesen soll.

Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen, wie ich finde. Nur meine Kalkulation der benötigten Arbeitszeit war wohl etwas daneben. Dafür haben wir nun neben dem eigentlichen Video auch noch eine Menge unterhaltsamer Outtakes bekommen.


Mal sehen, wieviele Outtakes wir während den Veranstaltungen dann zusammenbekommen.

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Veranstaltungsreihe: Die Vorbereitung

„Ein kleines Video bräuchte man noch,” finden wir, als wir uns über die geplante Workshopreihe „Best 4 Corporate Publishing” unterhalten, „am besten eines, das von Herrn Schmitz gesprochen wird.”

Das kann ja nicht so lange dauern, also reservieren wir uns einen Vormittag, besuchen Herrn Schmitz in seiner Agentur, bauen Stativ und Kamera auf und legen einen Text vor, der uns allen schriftlich gut gefallen hat. Schmitz beginnt und nach wenigen Minuten ist klar: So funktioniert das nicht. Der Text ist zu lang, es fehlt die Pointe.

Eine halbe Stunde später. „Immerhin haben wir genug Outtakes fürs Blog zusammen,” fasse ich die bisherigen Ergebnisse zusammen, „und Übung beim Vorlesen hast du jetzt auch.”

Wir streichen einiges zusammen, versuchen, die Aussagen etwas pointierter zu formulieren. Eine weitere halbe Stunde vergeht, dann wagen wir einen neuen Versuch. Es scheint zu klappen. Schmitz ist in Hochform. „Oh Mist, der iMac ist im Bild.” Also nochmal.

Nach weiteren zehn Minuten haben wir wieder einige Outtakes zusammen, aber noch immer kein Video für die Website.

„Vielleicht sollten wir noch ein bißchen Bullshit-Bingo einbringen!” Eine grandiose Idee! Einfach ein paar von den Sätzen, die keiner mehr hören kann, in die Ansprache einbauen. Workflow Optimization, Production Cost minimizen, Total Quality Output. Irgendwie möchte ich gerne noch das Wort leveragen reinbringen, aber das passt nicht ins Konzept. „Wir müssen das Ganze aber noch auflösen, sonst glauben die Zuschauer vielleicht am Ende gar, dass wir so einen Unsinn ernst meinen. Schließlich gibt es ja durchaus einige Menschen in der Branche, die wirklich so reden.” Der Kameramann hat Recht. Aber die Pointe ist natürlich nur halb so lustig, wenn sie erklärt wird.

Am Ende entscheiden wir uns dafür, mit dem Satz „die Antworten auf deutsch erfahren sie im Workshop” und ich glaube, die feine Ironie, dass wir das Wort Workshop benutzen, fällt in diesem Moment nur mir auf.

Für mich war es die erste Videoproduktion. Und nun verstehe ich auch, warum selbst ein kurzer Clip in der Produktion so viel Zeit verschlingt. Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall mehr Zeit einplanen, damit wir die Audiospur getrennt aufnehmen können.

Outtakes folgen kommende Woche.

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Web2.0 – was ist das?

Heute geben wir die Partnerschaft zwischen CoreMedia und SNAP bekannt. Was aber steckt dahinter?

SNAP hat sich ja seit einiger Zeit einen Namen bei der Einführung von Redaktions-, Archivsystemen und Bilddatenbanken gemacht. Unsere Kunden wollen damit vor allem die Prozesse in der Redaktion vereinfachen und vereinheitlichen. Dafür ist das SoftCare-K4-System auch perfekt geeignet.

Doch seit einiger Zeit werden an unsere Kunden auch andere Anforderungen herangetragen.
„Mach mal was mit Web 2.0!”
„Wir müssen uns mit Web2Print beschäftigen!”
„Können wir eigentlich schon Cross-Media-Publishing?”

Nun stecken hinter diesen Schlagwörtern ja tatsächlich interessante Konzepte. Klar, „Web2.0” möchte man nicht mehr hören, zu oft wurde diese griffige Formulierung, die Tim O’Reilly 2004 aufbrachte, mittlerweile von Beratern aller Art in den Mund genommen. Manchmal auch von solchen, die wußten, was es bedeutet.

Aber was ist denn das Web2.0 für publizierende Unternehmen, seien es Verlage, Agenturen oder große Unternehmen mit eigenen Print- oder Onlinepublikationen?

Nun, es ist vor allem eines: Die Rückbesinnung auf den Menschen als Kommunikationspartner.
Der Inhalt rückt vom Mittelpunkt des Internetauftritts ab. Er wird nicht bedeutungslos, auch nicht unbedeutend. Immer wird die eigentliche Information einen äußerst wichtigen Beitrag zum Erfolg einer Website leisten. Aber die Leser wollen mehr. Sie wollen eingebunden werden. Sie möchten Bewertungen abgeben, ihre Meinung sagen, mit dem Unternehmen in Kontakt treten.

Sie möchten das im Internet finden, was sie im echten Leben kaum noch finden: Einen Ansprechpartner, dem sie ihre negativen und positiven Erfahrungen mit dem Unternehmen mitteilen können. Und dieser Ansprechpartner sollte ein auch ein Mensch sein.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Versuche, mit Hilfe von Avataren Benutzer anzusprechen. Avatare, das waren lustige animierte Figuren, die mit dem Besucher sprachen. Aber es waren eben nur Pixelhaufen mit rudimentärer (wenn überhaupt) KI.

Jetzt ist eben das Mitmach-Web da. Und es befriedigt das ureigenste menschliche Bedürfnis nach Kommunikation. Mit Menschen, nicht mit Maschinen. Daher ist das Web2.0 auch kein technischer Standard. Keine neue Schnittstelle.

Sondern eigentlich nur die Ausbesserung der Fehler, die im Internet früher gemacht wurden.

Diese Anforderungen möchten wir mit Ihnen gemeinsam angehen. Als Basis kommt das Content-Management-System von CoreMedia zum Einsatz, einfach deswegen, weil CoreMedia sehr früh erkannt hat, wie wichtig „Social Software” ist.

Ein angenehmer Nebeneffekt: Kunden, die auf das Redaktionssystem SoftCare K4 setzen, finden eine vorbereitete Integration beider Systeme vor. Damit wird dann auch das Thema „Cross Media Publishing” gelöst.

Aber das betrachten wir in einem späteren Artikel ausführlich.

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