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Archive for the 'Allgemeines' Category

Java für Mac OS X 10.5.7 Update 4 beeinträchtigt Java Web Start

Mit der Installation von “Java für Mac OS X 10.5.7 Update 4″ geht bei JNLP-Dateien, die für Java Web Start verwendet werden, der Bezug zur Stammapplikation verloren. Die JNLP-Dateien werden nach der Installation mit TextEdit geöffnet. Um die Dateien wie gewohnt mit einem Doppelklick zu öffnen, muss die Stammapplikation einmal manuell wieder zugeordnet werden.

Hierzu sollte über einen Rechtsklick auf die Datei das Kontext-Menü geöffnet und der Menü-Eintrag “Öffnen mit…/Anderem Programm…” ausgewählt werden. Als Programm wird dann im Verzeichnis /System/Library/CoreServices/Java-Web-Start ausgewählt. Klickt man die Option “Immer mit diesem Programm öffnen” hinzu, ist der Bezug für die JNLP-Dateien wieder hergestellt und die Dateien können wie gewohnt per Doppelklick geöffnet werden.

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Jxurnalo

Seit etwa einem Jahr hat einer unserer Kunden, die Railway Gazette in London, ein kleines Programm, Jxurnalo, von uns im Einsatz, das eine “Billig”-Alternative zu K4 ist. Es handelt sich dabei um eine Script-Sammlung, mit der InDesign-Layouts und Artikel auf File-Ebene erzeugt und mit XML-Metadaten versehen werden. 

Das Ganze lässt sich dann direkt für DC archivieren. Natürlich gab es ein paar Probleme und die Anwender hatten ein paar Feature-Wünsche. Mehr im Scherz hatte ich gesagt, dass ich ein Update nur vor Ort mache. Aber wie es manchmal so ist, morgen fliege ich nach London…

Was sich daraus ergibt, demnächst hier.

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Best Practice for Corporate Publishing Event Frankfurt

Ein kleines Video zur “Best Practice for Corporate Publishing” Veranstaltung in Frankfurt … was für eine Headline.

 

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Best Practice for Corporate Publishing: München

Mit kleinerer Konkurrenzveranstaltung

Der zweite Teil unserer Veranstaltungsreihe führt uns nach München, genauer gesagt in die Allianz-Arena. Und noch genauer: In die Lounge von Hubert Burda Medien. Nun war ich in meinem Leben bisher noch nie in einer VIP-Lounge im Fußballstadion. Gut, das mag vielleicht daran liegen, daß ich sowieso noch nie im Leben in einem Fußballstadion war, außer man zählt die Mittagspausenbesuche im Volksparkstadion / der HSH-Nordbank-Arena dazu, wobei ich dann lediglich eine Currywurst zu mir nahm und wieder verschwand.

Und nun stehe ich da, blicke auf das unheimlich nah erscheinende Fußballfeld, betrachte versonnen die Oracle-Veranstaltung, die zufällig am selben Tag stattfindet, nur ein Stockwerk tiefer. Ja, jetzt kann ich verstehen, warum soviele Menschen sagen, die Atmosphäre im Stadion sei mit nichts zu vergleichen.

Ich drücke die Zigarette aus und gehe in die Lounge. Ganz schön geräumig. Ich frage mich, wofür man während eines Spiels soviel Platz im Innenraum benötigt. Aber es muß sehr angenehm sein, in diesem Wohnzimmer-ähnlichen Ambiente zu sitzen, bis das Spiel beginnt, und dann in seinen privaten Tribünenbereich zu gehen, von wo aus man eine hervorragende Sicht auf das Geschehen hat.

Die Veranstaltung ist nicht so gut besucht wie in Hamburg, aber dafür haben wir einen schönen Workshop-Charakter. Die Diskussionen sind angeregt, ich habe einige interessante Anregungen und Ideen bekommen. Und die Teilnehmer anscheinend auch.

Zwei Veranstaltungen haben wir hinter uns. Die dritte liegt vor uns. Frankfurt. Es wird voll, das geht aus den Anmeldungen hervor. Der Veranstaltungsort ist sowieso großartig: Die King-Kamehameha-Suite wird sicherlich auch nach Veranstaltungsende noch für ein nettes Ausklingen des Tages sorgen.

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iPhone: Die 10 wichtigsten Programme


Eine der besten Ideen Apples war meines Erachtens die, Drittanbietern zu erlauben, eigene Programme für das iPhone zu entwickeln. Im Lieferzustand bringt es zwar eine Menge nützlicher und wichtiger Funktionen mit, aber eine mindestens genauso große Menge fehlen.

Nach der ersten Eingewöhnungsphase und dem Herumexperimentieren mit Updates, Programmen und weiteren Updates kann ich nun beurteilen, welche Produkte für mich wirklich sinnvoll sind.

1. DataCase (5,49 Euro)
Macht aus dem iPhone sozusagen einen drahtlosen USB-Stick. DataCase ermöglicht es, eine beliebige Ordnerstruktur auf dem Gerät anzulegen und darauf über FTP, AFP oder http zuzugreifen. Über Bonjour wird das iPhone direkt im Finder als Netzgerät erkannt.

Außerdem bietet DataCase gleich noch eine Vorschau für verschiedene Dateitypen an.

2. Recorder (0,79 Euro)
Eine simple Diktiergerätfunktion. Das Programm nimmt über den Lautsprecher auf und stellt die Audiodatei sowohl lokal auf dem iPhone als auch über einen WLAN-Sync zur Verfügung.

3. AroundMe (kostenlos)
Ein digitaler Reiseführer, der von der GPS-Funktion Gebrauch macht. Die Anwendung zeigt Banken, Restaurants, Bars und Kneipen, Cafés, Tankstellen, Krankenhäuser und Apotheken, Hotels, Kinos und Theater, Supermärkte, Parkplätze, Taxistände und allgemeine Sehenswürdigkeiten in der Umgebung meiner aktuellen Position dar. Tatsächlich funktioniert das zumindest in Hamburg hervorragend. Andere Städte konnte ich noch nicht ausprobieren.

Für Auslandsreisende natürlich ein absolutes Muß.

4. ShoZu(kostenlos)
ShoZu war in der ersten Version ein Programm zum Hochladen von Bildern zu verschiedenen Netzwerken und Diensten wie Facebook, Flickr und Konsorten. Mittlerweile ist es ein vollwertiger Microblogging-Client für Twitter, ein umfassendes Verwaltungsprogramm für „social Networks” und gut funktionierendes Blog-Werkzeug, unter anderem auch für Wordpress.

5. Barcode (kostenlos)
QR-Codes und DataMatrix-Codes werden ja immer häufiger in Zeitungen und in der Werbung eingesetzt. Diese Codes machen die Eingabe einer URL unnötig: Einfach über Barcode Photographieren und die dahinterliegende Website wird aufgerufen.

6. ToDo (kostenlos)
Ein einfaches Aufgabenverwaltungsprogramm, das übersichtlich Listen mit Inhalt erstellen läßt. Gut geeignet für einfache Projekte und Einkaufslisten.

7. AIM oder IM+ (kostenlos)
Natürlich ist es äußerst mühsam, Unterhaltungen über das iPhone zu führen. Aber irgendwie ist es schon ganz nett. Nach der ersten Euphorie stellte ich dann natürlich schon fest, daß ich diese Instant Messenger nicht mehr sehr oft benutze, zumal sie ja nur dann laufen können, wenn sie geöffnet sind. Das iPhone kann (außer Telefon und iPod) keine Anwendungen im Hintergrund laufen lassen.

8. Shazam (kostenlos)
Ich höre ein Lied im Radio, das ich nicht kenne. Mit Shazam nicht mehr: Nach kurzem Anhören bekomme ich Interpret und Liednamen angezeigt, mit der Option, das Lied bei iTunes zu kaufen.

9. Last.fm (kostenlos)
Dieses Radioprogramm erzeugt individuelle Radiosender nach meinem Musikgeschmack. Am einfachsten geht das, wenn ich einen Interpreten eingebe, der mir gut gefällt. Last.fm spielt dazu passende Stücke anderer Musiker. Nach einiger Eingewöhnungszeit bekomme ich auch Stationen vorgeschlagen, die zu meinem Musikgeschmack passen.

Ich werde mal beobachten, ob Genius diese Anwendung überflüssig macht.

10. Twittelator (kostenlose Version)
Wenn man sich für Twitter interessiert, möchte man das ja auch gerne mobil tun. Twittelator ist ein gut funktionierender Client, der kostenfrei ist. Nachdem nun aber ShoZu diese Funktion auch bietet, ist die Notwendigkeit für ein weiteres Twitter-Werkzeug aber nicht mehr da.

Über die von mir am häufigsten aufgerufenen Anwendungen (Spiele) schweige ich mich jetzt mal aus. Ist ja ein seriöses Blog hier, also wirklich.

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Lukullus

Gestern saß ich bei einem Kunden, um ein Script anzuzupassen (CrossCheckin - InCopy-Dokument von Publikation A in Publikation B einchecken mit Ersetzung der Stilvorlagen etc.). Da sagt der Systemadministrator: “Ich weiß, du programmierst so langsam, weil du hier noch essen willst.”
Hm. Wahr ist, dass ich meine Termine so lege, dass ich da in die Kantine gehen kann. Ich spreche von der Zeit. Die hatte früher eine legendär schlechte Kantine, aber seit ein paar Jahren kommt das Essen vom Spiegel, und es ist hervorragend.
Neulich war ich bei einem Kunden, wo wir schon kurz vor 12 in die Kantine gingen (”weil es danach zu voll wird”). Es gab Cordon Bleu mit Pommes. Die Pommes Frites ungesalzen. Dafür stand da eine große Schale mit Salz und einem Esslöffel.
Aber man ist froh, wenn es überhaupt die Möglichkeit gibt, was zu essen.
Ich hatte mal ein Projekt in Österreich bei einem großen Verlag. Das ging über mehrere Monate. Das Verlagshaus stand auf der grünen Wiese, also kein Restaurant weit und breit und statt einer Kantine gab es nur einen Automaten mit Süssigkeiten. Das war hart. (Dafür hatten die mich in das mit Abstand beste Hotel gesteckt - mit Drei-Länder-Blick, aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.)
Das andere Extrem erlebte ich bei einem kleinen Verlag, auch in Österreich. Da wurde ich quasi adoptiert und durfte jeden Mittag in der guten Stube des Verlagsleiters mit Frau, Kinder und Oma Mittag essen. Sehr angenehm.
Fazit: Wer Projekte macht, sollte immer damit rechnen, hungrig zu bleiben.
Übrigens habe ich dann doch noch eine Weile an dem Script arbeiten müssen, obwohl es zwischendurch ein gutes Lachsfilet zu essen gab.

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Veranstaltungsreihe: Die Vorbereitung

„Ein kleines Video bräuchte man noch,” finden wir, als wir uns über die geplante Workshopreihe „Best 4 Corporate Publishing” unterhalten, „am besten eines, das von Herrn Schmitz gesprochen wird.”

Das kann ja nicht so lange dauern, also reservieren wir uns einen Vormittag, besuchen Herrn Schmitz in seiner Agentur, bauen Stativ und Kamera auf und legen einen Text vor, der uns allen schriftlich gut gefallen hat. Schmitz beginnt und nach wenigen Minuten ist klar: So funktioniert das nicht. Der Text ist zu lang, es fehlt die Pointe.

Eine halbe Stunde später. „Immerhin haben wir genug Outtakes fürs Blog zusammen,” fasse ich die bisherigen Ergebnisse zusammen, „und Übung beim Vorlesen hast du jetzt auch.”

Wir streichen einiges zusammen, versuchen, die Aussagen etwas pointierter zu formulieren. Eine weitere halbe Stunde vergeht, dann wagen wir einen neuen Versuch. Es scheint zu klappen. Schmitz ist in Hochform. „Oh Mist, der iMac ist im Bild.” Also nochmal.

Nach weiteren zehn Minuten haben wir wieder einige Outtakes zusammen, aber noch immer kein Video für die Website.

„Vielleicht sollten wir noch ein bißchen Bullshit-Bingo einbringen!” Eine grandiose Idee! Einfach ein paar von den Sätzen, die keiner mehr hören kann, in die Ansprache einbauen. Workflow Optimization, Production Cost minimizen, Total Quality Output. Irgendwie möchte ich gerne noch das Wort leveragen reinbringen, aber das passt nicht ins Konzept. „Wir müssen das Ganze aber noch auflösen, sonst glauben die Zuschauer vielleicht am Ende gar, dass wir so einen Unsinn ernst meinen. Schließlich gibt es ja durchaus einige Menschen in der Branche, die wirklich so reden.” Der Kameramann hat Recht. Aber die Pointe ist natürlich nur halb so lustig, wenn sie erklärt wird.

Am Ende entscheiden wir uns dafür, mit dem Satz „die Antworten auf deutsch erfahren sie im Workshop” und ich glaube, die feine Ironie, dass wir das Wort Workshop benutzen, fällt in diesem Moment nur mir auf.

Für mich war es die erste Videoproduktion. Und nun verstehe ich auch, warum selbst ein kurzer Clip in der Produktion so viel Zeit verschlingt. Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall mehr Zeit einplanen, damit wir die Audiospur getrennt aufnehmen können.

Outtakes folgen kommende Woche.

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iPhone-Update: 2.0.2

In der Vergangenheit war ich nicht immer zufrieden mit dem iPhone 3G. Die Anwendungen reagierten etwas träge, Adressbucheinträge wurden gelöscht und Safari stürzte häufig ab.

Die erste große Verbesserung kam dann mit dem Update auf Version 2 der Firmware. Aber so ganz perfekt war es immer noch nicht. Ich habe in meinem Telefonbuch etwas mehr als 2000 Adressen, die ich in mehrere Gruppen eingeteilt habe (SNAP, Privat und alle). Und auch nach dem Update dauerte es recht lang, bis die Anwendung initialisiert wurde und ich nach der anzurufenden Nummer suchen konnte.

Heute morgen begrüßt mich iTunes mit der Meldung, dass es eine neue Softwareversion gebe. Es ist nun nicht so, dass mein Herz sofort einen großen Sprung macht, wenn irgendwo ein Bugfix verfügbar ist, aber die Hoffnung auf ein perfektes iPhone ist natürlich groß. Ebenso wie die Sorge, dass nun alles noch schlimmer wird.

Ich lasse das Update einspielen, während ich zu einem Termin gehe. Man soll sich ja nicht verrückt machen, indem man ständig auf den Fortschrittsbalken schielt. Wie lange also iTunes beschäftigt ist, kann ich nicht sagen, aber als ich zurück an den Schreibtisch komme, begrüsst mich eine Fehlermeldung: Die Anwendung Last.fm konnte nicht übertragen werden, weil ein unbekannter Fehler aufgetreten ist. „Das ist doch mal eine aussagekräftige Fehlermeldung”, denke ich mir, während ich das Programm lösche. Es hat sowieso nie richtig funktioniert.

Dann der Neustart. Erste Erkenntnis: Das Eingeben der PIN geht deutlich besser. Also klappe ich das Adressbuch auf – und bin begeistert: In wenigen Sekunden erscheint die Liste, und ich kann sofort scrollen und auswählen. Wenn das Update nichts weiter gebracht haben sollte, ich wäre dennoch zufrieden. Endlich kann ich wieder schnell auf meine Kontakte zugreifen und diese anrufen. Gut, sobald ich zurück zur Gruppenansicht gehe, vergehen immer noch einige Sekunden, bis ich eine andere Gruppe auswählen kann, aber im Vergleich zu vorher ist das schon ein ganz anderer Schnack.

Ähnliches gilt für die Fotosammlung. Die knapp 3000 Bilder stehen in der Sekunde zur Verfügung, in der ich die Anwendung aufgerufen habe. Das Scrollen geht nun auch bei langen Listen schnell.

In den nächsten Tagen werde ich ausführlich Safari und Mail testen, mal sehen, ob sich an der Stabilität auch etwas verbessert hat.

Zunächst aber kann ich das Update nur wärmstens empfehlen, weil es den ärgerlichsten Fehler des iPhones 3G behebt und das Gerät wieder deutlich „business-tauglicher” macht.

Update:
Nein, die neue Softwareversion behebt diese Fehler immer noch nicht richtig. Das Adressbuch ist nur nach einem Neustart wirklich schnell, später reagiert es wieder träge. Safari stürzt immer noch unregelmässig ab, wenn auch nicht mehr besonders häufig.

Also muß Apple da wohl noch mal ran.

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Kuhle Wampe

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die man “Early Adopters” nennt. Mein Fernseher hat noch Röhren und zwar hätte ich gern ein iPhone, aber das geht nicht so weit, dass ich mir das kaufen würde. Und auch bei Software muss ich nicht sofort jede neue Version ausprobieren.
Eine Ausnahme war seinerzeit Google. Ein amerikanischer Freund gab mir den Tip, und so “googelte” ich schon lange als sich alle anderen noch mit Altavista oder wie die vergessenen Suchmaschinen sonst noch so hiessen zufrieden gaben.
Google hat gute Dienste geleistet, aber erstens ist Google inzwischen ein wenig zu mächtig, zweitens finde ich das selbstgewählte Motte “Don’t be evil” suspekt und drittens kann Gutes ja vielleicht noch besser werden.
All diese Gründe hätten mich normalerweise aber noch immer nicht dazu gebracht, die neue Suchmaschine “cuil” zu testen, wenn ich den Namen, nun, nicht “cool” finden würde. Cuil, sprich cool soll gälisch für Wissen stehen. Ein ausgezeichneter Name also, und er erinnert mich an einen meiner Lieblingsfilme: “Kuhle Wampe” von 1932. Den habe ich zwar noch nie gesehen, aber wie schlecht kann der bei so einem Titel sein?
Und wie ist cuil? Nun ja, ein kleiner Test mit “Arnold Bennett” (einem meiner Lieblingsschriftsteller) führte zu hervorragenden Ergebnissen und optisch sehr nett präsentiert.
In der Kritik heisst es aber, Cuil sei für den deutschen Raum quasi gar nicht zu gebrauchen. Also testete ich mit meinem eigenen Namen. Und sofort der erste “Hit” betraf tatsächlich mich. Da werde ich als Customizing Specialist zitiert. Sehr sympathisch. Bei Google dagegen ist Eintrag 35 oder so einer, der wirklich von mir spricht. Und mit einer kleinen Verfeinerung fand ich über Cuil sogar einen finnischen Blog-Eintrag über mich. Sehr spannend.
Das war kein objektiver Test, gebe ich zu, aber ich werde Cuil weiter im Auge behalten. Der Untertitel von Kuhle Wampe drückt es aus: Wem gehört die Welt?

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Dürfte ich bitte mal…

…da reinschauen?

Dieser mehr oder weniger höflichen Nachfrage kann man sich an deutschen Flughäfen nur schwer entziehen. Vorausgesetzt, man möchte seinen Flug rechtzeitig erreichen. Die Neugier der Sicherheitsbeamten am Security Check ist mit der Tatsache zu erklären, das die moderne Durchleuchtungstechnik offensichtlich mit dem Inhalt meines Rucksacks überfordert ist. Und damit ich zukünftig schneller durch die Sicherheitskontrolle komme, hier nun die Dokumentation dessen, was in meinem Rucksack üblicherweise so enthalten ist:

2 Notebooks: Hier wird der Security Check zur Kontakt-Börse. Ich könnte mir auch ein Salami-Brötchen auf dem Kopf tackern. Zur Sicherheit wird daher ein Abstrich für den Sprengstoff-Schnelltest gemacht…

3 Netzteile: Kopfschütteln. Als wenn es an Bord irgendwo eine Steckdose gäbe…

Diverse externe Festplatten: Seeehr verdächtig. Wird Samtex nicht auch in dieser orange-silbernen Verpackung ausgeliefert?

Diverse Kabel: Bringt auf jeden Fall viel zu viel Unruhe in das Röntgen-Bild und verunsichert damit alle Beteiligten der gegnerischen Mannschaft.

Regenschirm: Erleichtertes Aufatmen. Der ist bekannt und wird als verhältnismäßig ungefährlich eingestuft.

RSA-Token: Achtung! Da stand doch eben noch eine ganz andere Zahl drin? Ich stehe kurz vor dem Einzelgespräch mit dem Bundesgrenzschutz. Erklärungsversuche gestalten sich durch die komplexen Zusammenhänge schwierig.

Nachdem ich alle Döschen, Böxchen und Kistchen genaustens erklärt und funktional erläutert habe, wird mir unter Vorbehalt das Zutrittsrecht erteilt. Insgesamt ein mehr oder weniger unterhaltsames Intermezzo, bei dem man freiwillig alle Metallgegenstände im Vorfeld abwirft. Piercings kommen also schon aus diesem Grund nicht in Frage.

Vielleicht sollte ich ein Schaubild mit Legende vorbereiten. Das kann das andere Team schließlich auch sehr gut.

Und, liebe Flugsicherheit: NO liquids, NO creams. Für solche Spielchen habe ich einfach keine Zeit…

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